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 Betreff des Beitrags: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 23. Jul 2011, 18:43 
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Es gibt leute, die möchten niemals ein behindertes Kind auf die Welt bringen und eine Pränataldignostik machen lassen, womit Chromosomenschäden geprüft werden.

Was denkt ihr darüber? Stellt euch vor, eure Freundin/Frau oder ihr selbst erfahrt, dass euer Kind einen Schaden haben wird. Ihr erkennt das schon beim Ultraschall oder an einem Test. Würdet ihr das Kind trotzdem auf die Welt kommen lassen wollen? Würdet ihr das Kind abtreiben lassen? Würdet ihr überhaupt den Wunsch gegenüber des Partners äußern?

Eine sehr interessante Frage.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 23. Jul 2011, 18:43 




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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 23. Jul 2011, 22:20 
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Also ich will kein behindertes Kind haben :S

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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 23. Jul 2011, 22:47 
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Mimi123 hat geschrieben:
Was denkt ihr darüber? Stellt euch vor, eure Freundin/Frau oder ihr selbst erfahrt, dass euer Kind einen Schaden haben wird. Ihr erkennt das schon beim Ultraschall oder an einem Test. Würdet ihr das Kind trotzdem auf die Welt kommen lassen wollen?

Man hat das Kind bewusst gezeugt, also hat man dafür auch Verantwortung zu übernehmen,
ob behindert oder nicht spielt keine Rolle. Ob das Kind mit dieser Behinderung leben kann,
ist eine andere Sache. Aufjedenfall hat man für das "neue Leben" die Verantwortung zu tragen.
Mimi123 hat geschrieben:
Würdet ihr das Kind abtreiben lassen?
Auf gar keinen Fall. Jedenfalls nicht in der Situation, dass beide Partner das Kind bewusst gezeugt haben.
Generell bin ich kein Freund der Abtreibung, wie gesagt, nicht in dieser Situation bzw. in diesem Beispiel.
Mimi123 hat geschrieben:
Würdet ihr überhaupt den Wunsch gegenüber des Partners äußern?
Die Frage habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Könntest du noch näher darauf eingehen? ^2^
Wie gesagt, ich will kein behindertes Kind haben, aber wenn es passiert, dann würde ich es akzeptieren.
Generell würde ich mein Kind bzw. meine Kinder immer lieben, egal ob sie behindert sind oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2011, 00:55 
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Ich bin ehrlich. Ich möchte kein Kind mit Behinderung haben.
Ich achte Menschen mit Behinderungen zwar, aber ich könnte damit nicht richtig umgehen, was ich schon an meinen behinderten Cousin merke. Es wird schnell daher geredet, dass man sein Kind immer lieben und schützen würde, doch viele wissen doch gar nicht worauf sie sich einlassen.
Aber Abtreiben wegen einer Behinderung? Ich weiss ich hätte es schwer mit einen behinderten Kind, aber Abtreibung ist in meinen Augen Mord.
Also letztendlich wäre das für mich eine Gewissenskrise.

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[21:57:00] Hollywood Undead: Agi i-wie komisch aba ich fand dich hübsch als mädel xD

[02:55:38] sjenkax: agito
[02:55:45] sjenkax: du bist zu gut für diese welt

[22:00:33] BlueMoOn: Flashi ist doch Vulpis Sklave *rolleyes*

[16:05:32] Mazarin: Ja das ist so failig
[16:05:37] Mazarin: die fragen nach der größe
[16:05:43] Mazarin: aber messen nicht obs stimmt XD
[16:06:29] Flashi: rolf..wie groß sind sie..ähm 5meter?, oky*notiert*

[20:57:00] Hopfel: Drugs are for people who can't manage their lives. :)

Kürzeste Skype Konversation meines Lebens
[21:27:06] Lukas: Hoi
[21:27:27] Jun: du bist doof . xD
[21:27:33] Jun: ich wollte gerade off.
[21:27:33] Jun: XD
[21:28:00] Lukas: Argh
[21:28:01] Jun: *agito mit nem keks bewerf*
[21:28:14] Lukas: Verzeih mir *keks ess*
[21:28:28] Jun: lol kein prob, ich schreibe morgen mit dir, versprochen xDD
[21:28:37] Lukas: Jup BB
[21:28:50] Jun: haha kk bye xD (was ein gespräch XDD)
[21:29:20] Lukas: LOL

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Mazarin |X| - 7. Jun 2011
*an Agitos Haaren rumknabber*

[15:04:12] Mazarin: Eben wäre mir meine Hantel fast auf den rechner gefallen...

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Meine Spitznamen:
A4E
Agitoriusäquinoktium4Ever
Agi
Agü
Agili
Agilex
Agitated

Agitos Worst Case Scenario
Platz 3. Süßkram ist alle
Platz 2. Langeweile
Platz 1. Maza/TBDM tot D:

It's time,
Go get the gun,
The one your family's hiding from.
Sleeping in the dresser drawer,
Do pull its trigger I implore,
Kill your parents then yourself,
Push your life right off the shelf.
Die for metal,
Leave this hell,
Take this oath of blasphemation.

When asked to kill you won't or will.
Casting aside the weak when lord belial your name,
He calls conquer or wallow in defeat.
Blood in the ink.

The unholy writ on contract for your soul,
Of your feeble peasant minds we have control.
We yank these hidden strings,
The ones that make the razors go,
We're cancelling your favorite show.
We've pulled the plug,
We've closed the curtain.

Drinketh deep now this cup of poison,
And drag a blade right through your veins.
Slaughtering every soul around you of mortality,
You'll take the reigns,
You've broken your bones in violent ritual.
Tattooed black your flesh in our name,
We ask you now to wield the razor at our command,
You'll worship pain.

Calligraphy in crimson ink,
Thick and dark each stroke.
I hereby swear my life to him,
Here is the sacred parchment,
Now part your skin and sign below.

When asked to kill you won't or will.
Casting aside the weak when lord belial your name,
He calls conquer or wallow in defeat,
Our blood is Satan's blood,
Blood in the ink.

Drinketh deep now this cup of poison,
And drag a blade right through your veins.
Slaughtering every soul around you of mortality,
You'll take the reigns,
You've broken your bones in violent ritual.
Tattooed black your flesh in our name,
We ask you now to wield the razor at our command,
Let your life drain.
(Suicide is the only way out.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2011, 02:40 
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BlueMoon hat geschrieben:
Man hat das Kind bewusst gezeugt, also hat man dafür auch Verantwortung zu übernehmen,
ob behindert oder nicht spielt keine Rolle. Ob das Kind mit dieser Behinderung leben kann,
ist eine andere Sache. Aufjedenfall hat man für das "neue Leben" die Verantwortung zu tragen.


Ja, doch man wollte es eigentlich bewusst "normal" zeugen. Wie fühlt sich das Kind selbst, wenn es groß wird? Ist das Leben für das Kind den anderen gegenüber leichter oder schwerer oder genauso "normal"? Fällt es der Familie leicht, ein behindertes Kind zu haben? Welche Lasten sind damit verbunden?
Ein behindertes Kind braucht viel Pflege und - wenn es blöd läuft - eine Fahrgemeinschaft auf Bestellung, Tabletten usw.
Damit würde man eigentlich dem Staat zu Lasten fallen und die Familie muss rundumpflege machen.

Agito hat geschrieben:
Ich bin ehrlich. Ich möchte kein Kind mit Behinderung haben.
Ich achte Menschen mit Behinderungen zwar, aber ich könnte damit nicht richtig umgehen, was ich schon an meinen behinderten Cousin merke. Es wird schnell daher geredet, dass man sein Kind immer lieben und schützen würde, doch viele wissen doch gar nicht worauf sie sich einlassen.
Aber Abtreiben wegen einer Behinderung? Ich weiss ich hätte es schwer mit einen behinderten Kind, aber Abtreibung ist in meinen Augen Mord.
Also letztendlich wäre das für mich eine Gewissenskrise.


Das mit dem Mord stimmt schon. Mir würde das bestimmt auch Gewissenbisse geben, aber dennoch: Möchtest du dem Kind ein schweres Leben geben oder der Familie?
Ohne einen Mord zu begehen, könnte man das Kind nach der Geburt "abgeben". Jedoch finde ich es an dieser Stelle dumm, da das Kind ab diesem Moment schon "existiert" und vollkommen die Welt erblickt hat. Und es wäre ziemlich mies, wenn man später dann erfährt, dass die wirklichen Eltern einen weggeben haben wegen der Behinderung. Am Ende bringt sich der Mensch dann noch selber um, weil nichtmal die Eltern stolz auf einen waren.

Wenn das nur alles nicht so verzwickt wäre. §gnah

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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2011, 06:07 
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PID ist in meinen Augen gezielte Selektion (=Auslese) des Menschens. Anschließend spielt man Gott und tötet die übrig gebliebenen "Zellhäufchen". -> Eiskalter Mord
bzw entscheidet man was überleben darf und was nicht. So könnte eine Frau sagen "Mein Kind soll blonde Haare haben, blaue Augen, 1,75 Meter groß sein, Gewicht von 60 kg haben, sportlich veranlagt sein, besser in Mathe als in Deutsch sein ..... etc. Ist DAS moralisch richtig?
Ich möchte zwar auch kein behindertes Kind, aber sollte ich eins bekommen, werde ich mich natürlich um dieses kümmern! Sollte meine Frau nicht in der LAge sein muss es adoptiert werden. Den Abtreibung ist auch Mord und das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2011, 12:31 
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Also, ich bin ja selbst behindert, daher sollte ich das ja wissen. Ja, richtig gehört - ich bin behindert, autistisch. Das ist eine Krankheit, die im Extremfall bewirkt, dass die betroffene Person keine Gefühle erkennen kann, keinen Scham hat, motorische Schäden hat, selbst keine auf andere Menschen bezogene Gefühle empfinden kann und damit auch absolut kein Sozialleben hat. Eine sehr, sehr grausame Krankheit also, für alle Angehörigen und auch für den/die Betroffene(n) selbst. Ich selbst habe nur sehr leichten - aber dennoch, ich habe Autismus. Und ihr könnt euch vorstellen, wie mist das sein kann, damit zu leben - denn ich habe damit sprech- und wie gesagt motorikschwierigkeiten(auch wenn man es mir nicht so ansieht - ich hab ja im internet genug zeit zum Schreiben).

Also, ganz ehrlich - ich bin stark gegen Abtreibungen, weil ich es genau wie michi als Mord empfinde. Allerdings, wenn ich wüsste, dass mein Kind stark autistisch sein wird, dann würde ich es abtreiben. Denn das ist vor allem für den betroffenen selbst um einiges schlimmer als der tod.

Außer natürlich, es würde eine Möglichkeit entdeckt werden, Autismus zu heilen. Dann natürlich nicht. Denn wie gesagt - ich bin stark gegen abtreibung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2011, 12:58 
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Wenn Eltern ihr behindertes Kind abtreiben und wieder ein Neues Zeugen, dann stellen sie sich doch die ganze Zeit an der Stelle ihres Zweitkindes
ihr Erstkind im Rollstuhl vor, wie es dasitzt und jaulend vor sich hinkichert, machen sich Vorwürfe, dass sie ein Menschenleben zerstört haben, und verpatzen im Endeffekt die Erziehung des Zweitkindes.

Egal wie schwierig es das behinderte Kind später vielleicht haben wird, es wird Dinge sehen, Erfahrungen sammeln, glücklich sein, aber natürlich auch leiden. Jeder hat es verdient, den vollen Umfang des Lebens zu geniessen.

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-- Ich würde die Welt ja gern verändern aber Gott gibt mir den Quellcode nicht! --


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